Ein lauer Sommerabend im schattigen Gastgarten der legendären „Bums’n“ in Schärding, jemand bestellt einen Innviertler Knödelteller.
Eine hitzige Grundsatzdiszussion entbrennt, ob Hascheeknödeln Teil dieses Gerichts sein dürfen. Bei ihm, Gemeinde Eberschwang sind diese Knödel ein Muss, wir sollten uns doch die Grammel und Specknödel hinschieben, wo die Sonne nie scheint.
Was hätten wir mit den Braunauern oder Riedern gemein, die Gegend rund um Geinberg ist sowieso Niemandsland und mit welcher Frechheit nennt sich der dort ansässige Tousrismusverband "s'Innviertel"  "Des san doch in Wirklichkeit scho Landler und koane gstandenen Innviertler!"

Da springt einer vom Nebentisch auf und schreit „Es depperten Stadterer habt’s doch überhaupst koa Ahnung, s‘richtige Innviertel is da Sauwald!“
Stille, zornige Blicke wurden zwischen den beiden Tischen ausgetauscht, die Knöchel an den Bierkrügen färbten sich weiß, die Luft begann zu knistern, ein falsches Wort hätte wahrscheinlich gebügt die erhitzen Gemüter zu entzünden. Da meint einer in Richtung Sauwald: "Ja, ja, passt scho!"
Man entspannte sich, die Tische wurden zusammengestellt, eine neue Runde Bier bestellt und die Diskussion ging weiter, ohne jedoch auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Ob beim Zahlen, Pflanzen oder Ignorieren der Argumente, die Worte "Passt scho!" fielen extrem oft, egal aus welchem Winkel des Innviertels. Das könnte doch die Verbindung sein ? Ja genau, Passt scho !  ;-)